Störherd-Diagnostik

Ein Störherd ist ein Prozess im Körper, der meist unbemerkt abläuft und seine Selbstheilungskräfte blockiert. Das bedeutet, der Organismus kann sich nicht „ausregulieren“. Ein Störherd kann also dazu führen, dass der Organismus auf Regulationstherapien wie z. B. Akupunktur oder Homöopathie nicht mehr anspricht.

Selbstheilung ist Selbstregulation

Der Organismus hat die Intelligenz, auf Reize wie zum Beispiel Kälte und Hitze oder das Eindringen von Krankheitserregern oder auf Traumen wie Prellungen und blutende Wunden, mit einer Reihe von Abwehr- und Reparaturprogrammen zu antworten. Dass dies in ausgewogener Art und Weise geschieht, also nicht zu viel und auch nicht zu wenig, obliegt einem Regulationsmechanismus, der gewährleistet, dass nichts „aus dem Ruder“ läuft. Der Körper reguliert sich also permanent selbst und verhindert damit, dass Ungleichgewichte entstehen.

Wie entsteht ein Störherd?

Körperzellen können mithilfe von Spurenelementen wie Natrium, Kalium und Chlorid elektrische Spannungen aufbauen, durchaus mit einer Batterie vergleichbar. Der Regulationsmechanismus des Körpers bestimmt nun darüber, wann diese Spannung in elektrische Energie umgewandelt und damit ein entsprechender Prozess im Körper eingeleitet oder aufrecht erhalten wird. Durch Einwirkung von außen (meist durch ein Trauma – körperlich wie seelisch!) kann nun eine Zelle von der Selbstregulation des Körpers entkoppelt werden und in eine Art „Dauerfeuer“ geraten. Damit sendet sie dauerhaft rhythmische elektrische Entladungen, also Störimpulse, aus. Und das kostet Energie!

Störherde verbrauchen Energie!

Energie, die dem Abwehr-und Reparaturprogramm nicht zur Verfügung steht. Das ist auch der Grund, warum Menschen, die einen Störherd haben, bei Erkrankungen oft sehr lange brauchen, um sich zu erholen. Zudem haben Akuterkrankungen unter diesen Vorraussetzungen die Tendenz zu chronifizieren – aus einem banalen Schnupfen wird eine Sinusitis oder aus einer akuten Magenverstimmung eine Gastritis. Insgesamt ist die Energielage von Menschen mit Störherden sehr bescheiden. Sie sind müde, unkonzentriert, schwächlich. Und weder bei der körperlichen oder bei apparativen Untersuchungen wie Röntgen oder Labor können Ursachen gefunden werden. Nur die Aurikulo­medizin mit ihrer Herddiagnostik und der entsprechenden Ohrakupunktur kann diese Negativspirale unterbrechen!

Typische Störherde sind:

  • kleine lokale chronische Entzündungen zum Beispiel an Zähnen, in Nasennebenhöhlen, Prostata, Gallenblase, Gebärmutterschleimhaut bei Reizung durch Spirale
  • Narben: äußere Hautnarben genauso wie innere Narben nach Operationen, vor allem solche, die den Verlauf eines Meridians queren
  • Darmfehlbesiedelungen
  • Materialunverträglichkeiten (zahnärztliche Materialien, Prothesen, Implantate, Nahtmaterial)
  • Giftbelastungen (Nahrungs-, Wohn- und Umweltgifte usw.) aber auch Medikamentenunverträglichkeiten
  • geopathische oder elektromagnetische Belastungen (Elektrosmog)
  • psychische Belastungen